Zur Startseite
Hauptmenue Programm Bestellung Grafik Kontakt

Hermann von Pückler-Muskau:
Vorletzter Weltgang
Produktbild Pueckler

Rudolf Carl Slatin:
Feuer und Schwert im Sudan
Produktbild Slatin

John L. Stephens:
Reiseerlebnisse in Centralamerika

Produktbild Stephens

Hermann von Pückler-Muskau:
Semilasso in Afrika

Produktbild Pueckler

William Dampier:
Neue Reise um die Welt
Produktfoto Dampier

Rose de Freycinet:
Briefe von der Uranie

Produktfoto Freycinet

Alfred Wallace:
Der Malayische Archipel

Produktfoto Wallace

Neuerscheinung im Dezember 2017:

Hermann von Pückler-Muskau:
Vorletzter Weltgang. Semilasso in Europa.

»Ein deutscher Melancholiker, der das Leben zu genießen verstand. Der preußische Taugenichts als Weltbürger.« (Heinz Ohff, Pückler-Biograph)

Im Jahr 2013 erschien im »Verlag der Pioniere« der Band »Semilasso in Afrika«, in dem Hermann von Pückler-Muskau seine Reise durch Algerien und Tunesien beschreibt. Hier folgt ihm (bzw. geht ihm inhaltlich voraus) der Teil seiner Reise, der ihn von Bad Muskau nach Toulon führte, von wo aus er 1835 nach Algier übersetzte.

Der Landbesitz des Fürsten Hermann von Pückler (1785–1871) in Muskau war einer der größten Preußens. Allerdings hatte die aufwendige Gestaltung der Parkanlagen den größten Teil seines Vermögens aufgezehrt. Im Bemühen, den Besitz zu retten, schlug seine Frau Lucie ihm 1823 vor, sich pro forma scheiden zu lassen und nach England zu reisen, um sich eine neue – und zwar eine möglichst reiche – Ehefrau zu suchen.

Diese fand er zwar nicht, doch Lucie von Pückler gab die Briefe, die er ihr von der Reise geschrieben hatte, als Buch heraus und initiierte seinen ersten Erfolg als Schriftsteller. Diese Art des Gelderwerbs behagte dem Fürsten ungemein, und so begann er im Mai 1834 seine »Grand Tour«, die ihn über Frankreich, Tunesien, Griechenland, Ägypten, den Sudan und schließlich über die Türkei wieder nach Hause führen sollte.
Die erste Station macht Pückler in Karlsbad; er durchquert Franken, reist am Main entlang Richtung Mainz und quert Nordfrankreich in Richtung Paris. Auf seinem Weg erforscht er Höhlen und Tunnel, Schlösser, Bergwerke und Kathedralen und gibt uns eine immer fundierte Beschreibung der darin befindlichen Kulturgüter.

Eine überraschende Forderung zu einem Duell verhindert seine eigentlich geplante Überfahrt nach Amerika; stattdessen begegnet er in Paris dem König und dessen Familie sowie vielen alten Freundinnen und neuen Bekannten. Über das Tal der Loire gelangt er in die Pyrenäen und nach Toulon, der Hafenstadt, von wo aus dann seine Reise rund um das Mittelmeer beginnt.

Sein halbjähriger Aufenthalt in Frankreich – nur 20 Jahre nach dem endgültigen Sturz Napoléons – beschert uns eine »Tour de Force« durch die französische und europäische Geschichte.

Fürst Pückler war durch seinen wachen, gewitzten Geist, seine respektlose Humanität und seine enge Freundschaft mit einflussreichen Kulturschaffenden und Politikern eine wichtige Figur des Vormärz, der Jahre vor der deutschen Märzrevolution von 1848.

Stationen in Nordafrika

Stationen der Reise des Fürsten Pückler in in den Pyrenäen. Karte aus dem Buch »Vorletzter Weltgang« von Hermann von Pückler-Muskau.

Hier können Sie Probedateien herunterladen:
Buchumschlag
Titelei und Inhaltsverzeichnis
Leseprobe (Fahrt von Bordeaux nach Tarbes in den Pyrenäen)
Nachwort des Herausgebers

Der Band enthält den vollständigen Umfang der Erstausgabe von 1835 (bestehend aus drei Textbänden), mit drei Karten, einem ausführlichen Register sowie zahlreichen Erläuterungen der historischen Hintergründe und Kurzbiographien der vom Autor erwähnten Personen.

Hermann von Pückler-Muskau: Vorletzter Weltgang. Semilasso in Europa.
13,5 x 20,5 cm, 544 Seiten, in Leinen gebunden, im Schutzumschlag
ISBN 978-3-941924-06-2, 49 Euro (Deutschland)

Die Preise für den Verkauf in andere Länder betragen: 50,40 Euro nach Österreich und der restlichen EU und 65,90 sFr in die Schweiz.

Zum Bestellformular